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Pickup mit aufgeklapptem Dachzelt, geöffnete Heckklappe mit sichtbarer Ausrüstung, zwei Personen neben dem Fahrzeug, Bäume und Sonnenuntergang
© Fritz Berger

Namibia mit Kindern im Dachzelt: Unser unvergesslicher Camping-Roadtrip durch Wüste und Wildnis - Teil II

Reisebericht

Nach den ersten eindrucksvollen Tagen in Namibia ging unsere Reise weiter – tiefer hinein in die faszinierende Landschaft aus Wüste, Weite und Wildnis. Im zweiten Teil unseres Reiseberichts erzählen wir, welche besonderen Begegnungen, Campingmomente und Abenteuer uns unterwegs erwarteten.


Inhaltsverzeichnis


Teil I des Reiseberichts Namibia

Hast du den ersten Teil des aufregenden Namibia-Reiseberichts schon gelesen? Hier findest du ihn.

Diese Stationen lernst du im zweiten Teil des Namibia-Reiseberichtes kennen
Graue Karte Namibias mit grünen nummerierten Punkten und Ortsbeschriftungen (Walvis Bay, Swakopmund, Cape Cross, Spitzkoppe, Uis, Twyfelfontein, Kuiseb-Canyon), ‚Windhoek‘ und deutschem Titeltext links


Roadtrip durch die Wüste Namibias

Am nächsten Tag stand uns eine der schönsten und abwechslungsreichsten Strecken Namibias bevor. Wir wollten bis nach Swakopmund fahren und mussten dafür tiefe Täler, Hochebenen und mondähnliche Landschaften durchqueren. Zuerst stärkten wir uns jedoch mit einem Apfelkuchen bei der kultigen Raststätte Solitaire. Schon seit den 90ern wird hier der legendäre Apfelkuchen gebacken, der zu den besten Afrikas zählen soll. Aber auch sonst ist die Bäckerei einen Stopp wert: Die Tankstelle mitten in der Wüste und die historischen Autowracks bieten ein tolles Fotomotiv.
Verrosteter türkisfarbener Pickup, teilweise im Sand, große Agavenpflanze daneben, hölzernes Wegweisschild mit mehreren Schildern rechts, niedrige Gebäude mit roten Dächern und Schriftzug 'Solitaire' im Hintergrund, sandiger Boden, blauer Himmel

Als wir gestärkt weiterfuhren, entdeckten wir am Straßenrand unsere ersten Zebras und eine Oryx-Antilope. Fasziniert blieben wir stehen und schauten den schönen Tieren zu. Kurz darauf querten wir das Tropic of Capricorn – den Wendekreis des Steinbocks. Auf diesem Breitengrad befanden wir uns auf einer Linie mit Brasilien oder Australien. Auf der Weiterfahrt durchquerten wir den Gaub-Pass und den Kuiseb-Canyon, beides Landschaften, die wie von einem anderen Planeten schienen. Wir hielten unzählige Male für Fotos. Auf der anschließenden Weiterfahrt durch eine Hochebene sahen wir Strauße und Springböcke in der Ferne. Obwohl wir fast den ganzen Tag auf der Straße waren, haben wir die Fahrt sehr genossen.

Person steht in einem großen gelben Quadratrahmen mit der Aufschrift 'ROSTOCK RITZ', 'TROPIC OF' und 'CAPRICORN' und den Koordinaten S 23° 30' E 15° 46'; steiniger Wüstenboden, Berge am Horizont und heller Himmel
Trockene, felsige Hügel mit geschwungener, unbefestigter Straße; weißer Geländewagen am Straßenrand neben einem Holzgeländer, eine Person auf der Straße

Am Meer: der Atlantik

In Walvis Bay erreichten wir endlich das Meer. Wir machten einen kurzen Abstecher zu den Salinen und sahen dort Pelikane im pinken Salzwasser. Nach einem kurzen Einkauf fuhren wir zwischen Dünen und Meer entlang nach Swakopmund zu unserem Campingplatz Alte Brücke. Der Platz mutet fast schon europäisch an: grüner Rasen, klar abgetrennte Stellplätze, relativ eng. Wieder hatte jede Parzelle ihr eigenes Sanitärgebäude und eine eigene Grillstelle.

Expertentipp zum Waschbeutel
Die Waschbeutel sind klasse. Sie wirken sehr robust und sehen trotzdem gut aus. Es gibt verschiedene sinnvolle Fächer. Wir hatten drei verschiedene Größen dabei. Für die Kinder war die kleinste Größe völlig ausreichend. So konnte jeder seine Zahnbürste, ein kleines Handtuch und eine Zahnpasta einpacken und damit zum Waschhaus laufen. Der größte Waschbeutel bietet wirklich viel Platz für Cremes und Duschgel. Mir hat die mittlere Größe völlig ausgereicht. Sehr praktisch fand ich die Aufhängehaken und die verschiedenen Taschen im gefalteten „Deckel“. So war alles immer griffbereit.


Hier findest du alle Waschbeutel im Berger Onlineshop.

Nach einem traumhaften Sonnenuntergang am Meer gingen wir in den Old Steamer zum Buffet essen. Hier kann man richtig viele leckere Sachen probieren – für diejenigen, die schon das deutsche Essen vermissen, gibt es aber auch Spätzle.
Sonne am Horizont über dem Meer, Wellen, Sandstrand im Vordergrund und ein hölzerner Steg rechts

Wir hatten das einzige Mal auf unserer Reise zwei Nächte auf einem Campingplatz reserviert, denn wir hatten für den Nachmittag eine Tour in Swakopmund gebucht. So mussten wir die Zelte zum ersten Mal nicht abbauen und konnten direkt in die Stadt zum Frühstücken laufen. Wir fanden ein sehr gemütliches und farbenfrohes Café. Von außen wirkte das Village Café sehr unscheinbar, im Inneren war es aber sehr gemütlich, bunt gestaltet und bot ein ausgezeichnetes Frühstücksmenü. Nach der Stärkung bummelten wir durch die zweitgrößte Stadt Namibias. Die deutsche Kolonialzeit hat hier deutliche Spuren hinterlassen. Viele Häuser sind im typisch deutschen Kolonialstil erbaut und viele Gebäude sind auf Deutsch beschriftet. Wir liefen auf dem Steg Jetty auf das Meer hinaus. Etwa 262 Meter lang ragt der alte Schiffsanlegesteg ins Wasser. Umgeben von Wellen hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Straße mit bunten Geschäftsgebäuden, orange Café mit Schild „Village Café“, rotes Gebäude mit weißer Schrift, geparkte Autos und Mülltonnen, blauer Himmel
Blauer und weißer Bus mit geöffneter Schiebetür, Kissen und kleinem Tisch im Inneren; bunte Wimpel oben; gelbes Surfbrett rechts; bunte Holzlatten vor dem Bus; bemalte Tische und Stühle im Vordergrund; Kreidetafel links

Auf der Suche nach den Little Five

Am Campingplatz machten wir eine kurze Mittagspause und wurden dann von unserem Guide Jürgen abgeholt. Mit zwei Safari-Fahrzeugen machten wir uns auf die Suche nach den Little Five der Wüste. Die Little Five in Namibia sind faszinierende, kleine Wüstenbewohner, die das raue Ökosystem der Namib überleben, dazu gehören Schlange, Chamäleon, Gecko, Eidechse und Spinne. Direkt an der Stadtgrenze zu Swakopmund beginnen endlose Dünen, und was auf den ersten Blick ausgestorben und eintönig wirkt, ist in Wirklichkeit voller Leben.

Kleine, bunte Eidechse auf rötlichem Sand
Mit viel Umweltbewusstsein und Erfahrung führte uns Jürgen in die Wüste, und wir entdeckten schon bald den Namib-Gecko. Der Gecko kommt nur in Namibia vor und hat sich auf faszinierende Weise an das Leben in der trockenen Landschaft angepasst. Mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen verhindert er, dass er im Sand einsinkt; mit seiner langen Zunge leckt er sich den feuchten Nebel aus den Augen und von der Haut, um an Feuchtigkeit zu gelangen. Auch unsere Kinder waren sofort fasziniert vom kleinen „Scheibenwischer-Gecko“ und stellten viele Fragen, die Jürgen geduldig und kindgerecht beantwortete.
Kurz nach unserer ersten Entdeckung zeigte Jürgen uns ein Chamäleon. So gut, wie es an die Umgebung angepasst war, wären wir alle daran vorbeigelaufen. Die Tiere können ihre Haut farblich an die Umgebung anpassen und sich so tarnen. Ihre Augen können sie unabhängig voneinander in alle Richtungen bewegen.
Kleines braunes Reptil mit aufgerolltem Schwanz und gerauter Haut auf sandigem Untergrund zwischen kleinen sukkulenten Pflanzen
Sandfarbene, schlanke Schlange auf welligem Sand mit geschwungenen Spuren
Auf der Weiterfahrt durch die Dünen entdeckten wir den „Wüsten-Ferrari“, eine Eidechse, die sich mit bis zu 35 km/h durch den Sand bewegen kann. Zuletzt fanden wir Spuren einer Zwergpuffotter (auch oft als Sandviper bezeichnet), die unser Guide Jürgen für uns ausgrub. Ihr Biss ist zwar nicht tödlich, aber dennoch giftig und schmerzhaft. Sie gräbt sich im Sand ein und lauert auf ihre Opfer, indem sie ihren Schwanz durch den Sand in die Luft streckt. Das sieht dann aus, wie ein leckerer Wurm. Durch ihre besondere Fortbewegungsart kommt sie auch steile Dünen problemlos hinauf.

Zum Abschluss folgte eine Fahrt durch die atemberaubende Dünenlandschaft. Bei einem letzten Stopp konnten wir die Aussicht bis aufs Meer genießen, während die Kinder in den Dünen tobten.

Während der Tour war deutlich zu spüren, welchen hohen Stellenwert Umweltschutz und Natur in Namibia haben. Man merkte während der ganzen Tour, wie sorgsam Jürgen mit den Tieren umging und wie wichtig das Ökosystem Wüste ist. Auch wenn wir nur vier der Little Five entdeckten, können wir die Tour uneingeschränkt weiterempfehlen. Sie gehört auf jeden Fall zu unseren Highlights der Reise.

Sanddünen im Vordergrund, Küstenlinie mit Wellen und eine Plattform im Meer in der Ferne

Die größte Robbenkolonie der Welt

Am nächsten Tag nahmen wir schon wieder Abschied vom Meer. Aber erst fuhren wir noch ein Stück an der Küste entlang und hielten bei einem alten Schiffswrack und am Cape Cross. Die Landspitze ist bekannt für ihre riesige Robbenkolonie. Je nach Jahreszeit leben hier zwischen 100.000 und 250.000 Robben. Wir wurden schon vor Gestank und Lärm gewarnt, fanden letztendlich aber beides nicht so schlimm. Nach dem ersten Geruch gewöhnten wir uns daran und waren überrascht von der riesigen Anzahl an Tieren. Wohin wir auch blickten, überall waren Robben zu sehen: im Wasser und an Land, sogar unter dem hölzernen Besuchersteg. Wir beobachteten die Tiere eine Weile und fuhren dann weiter. Wir finden, das Cape Cross ist einen kurzen Zwischenstopp wert.
Viele Robben liegen auf Sand und Felsen am Meer, im Hintergrund brechende Wellen


Spitzkoppe – das Matterhorn Namibias

Wir fuhren weiter ins Landesinnere. Eine endlos lange, einsame Schotterpiste führte uns zur Spitzkoppe. Der markante Berg ragt überraschend aus der flachen Landschaft hervor. Die Spitzkoppe ist 1700 Meter hoch und wird aufgrund ihrer Form auch „Matterhorn“ genannt. Wir meldeten uns im Camp an, bekamen eine Landkarte und mussten uns selbst einen der Plätze auf dem riesigen Gelände suchen. Das erwies sich als etwas zäh, da viele schon belegt waren und wir dann immer weit zurückfahren mussten. Schließlich fanden wir aber einen ruhigen Platz; es fühlte sich an, als wären wir komplett allein an der Spitzkoppe. Wir warteten einen kurzen Schauer im Auto ab und fuhren dann zum bekannten Felsbogen. Hier konnten die Kinder auf den Felsen klettern, und wir genossen das schöne Abendlicht. Am Abend machten wir ein Lagerfeuer auf unserem einsamen Platz und grillten zusammen.

Ein Mann steht auf roten Felsen vor einer großen rötlichen Felsformation in einer trockenen Ebene unter bewölktem Himmel
Geländewagen mit aufgestelltem Dachzelt und Markise, beleuchtet von warmem Licht; kleines Lagerfeuer mit mehreren Personen daneben; felsige Hügel im Hintergrund und Sternenhimmel


Die Spitzkoppe ist eigentlich bekannt für ihren Sternenhimmel. Da wir aber Vollmond hatten, war es fast zu hell, um viele Sterne zu sehen. Wir wurden dafür am nächsten Morgen mit einem sagenhaften Sonnenaufgang entschädigt. Die roten Steine des Berges leuchteten noch intensiver als am Tag zuvor – es war einfach nur traumhaft schön!
Geländewagen mit aufgestelltem Dachzelt und offenem Kofferraum auf sandigem Platz vor orangefarbenen Felsformationen, vereinzelte Bäume und ein Campingtisch


Eine zweifelhafte Quelle mit uralten Felsritzungen

Wir wollten eigentlich im Restaurant bei der Rezeption frühstücken, aber das hatte noch nicht geöffnet. Also gab es unsere letzten Brötchen mit Marmelade. Wir fuhren durch eine schöne Landschaft auf einer holprigen Schotterpiste. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt – das nennt man wohl African Massage. Bei Uis fanden wir ein nettes Café am Straßenrand für eine Pause und ein Mittagessen. Unser Ziel Twyfelfontein erreichten wir am frühen Nachmittag.
Weißes SUV fährt auf einer staubigen Schotterstraße auf eine felsige Bergkette zu, Staubfahne, trockenes Gras und vereinzelte Büsche, bewölkter Himmel

Der Name Twyfelfontein stammt von einer zweifelhaften Quelle, die mal Wasser führte und mal nicht. Bekannt ist der Ort aber für die über 2000 Felsmalereien und -ritzungen. Diese können nur mit einem Guide besichtigt werden. Wir mussten nur kurz warten und liefen dann in einer größeren Gruppe in der größten Hitze zu den Felsritzungen, die seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Es werden überwiegend Tiere wie Giraffen und Elefanten dargestellt. Aber auch einzelne Pinguine und Seehunde sind zu finden, und das, obwohl das Meer 100 Kilometer entfernt ist! Die meisten Zeichnungen stellen wohl eine Bitte um Wasser oder Regen dar. Am bekanntesten ist der Löwe mit dem abgeknickten Schwanz und nahezu menschlich anmutenden Pfoten. Nachdem wir im letzten Jahr erst die Felsmalereien in Alta in Norwegen besucht hatten, waren wir besonders fasziniert davon, so viele Kilometer entfernt ebenfalls Ritzungen zu sehen. Trotz der Hitze war es ein lohnenswerter Ausflug.

Die bekannteste Felsritzung ist der Löwe mit dem abgeknickten Schwanz.
Rote Felsplatte mit eingeritzten Tierfiguren


Auf der Suche nach seltenen Wüstenelefanten

Eigentlich wollten wir am Nachmittag ein Himba-Dorf besuchen. Aufgrund der Hitze fuhren wir dann aber doch direkt zum Campingplatz, um dort in den erfrischenden Pool zu springen. Wir übernachteten auf dem Twyfelfontein Desert Elephant Campsite, der wieder wunderschön und großzügig gestaltet war. Am Abend erhielten wir von der Security ein Walkie-Talkie, falls es in der Nacht Probleme mit wilden Tieren geben sollte. Wir machten ein Lagerfeuer und konnten einen traumhaften Sternenhimmel betrachten.
Pickup mit aufgeklapptem Dachzelt, geöffnete Heckklappe mit sichtbarer Ausrüstung, zwei Personen neben dem Fahrzeug, Bäume und Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen standen wir wieder mal sehr früh auf und konnten so den Sonnenaufgang sehen. Wir hatten eine Tour gebucht, die bereits um 8 Uhr startete.

Drei Elefanten laufen von links nach rechts über eine trockene Landschaft mit niedrigen grünen Büschen und einem roten Felsenhang im Hintergrund
Mit unserem Guide, dem „Elefanten-Flüsterer“, machten wir uns auf die Suche nach den seltenen Wüstenelefanten. Wüstenelefanten haben sich über Generationen an das Leben in der trockenen Gegend angepasst. Ihre Füße sind breiter und ihre Beine länger als bei normalen Savannenelefanten, dadurch sinken sie im Sand weniger ein. Sie müssen täglich bis zu 70 Kilometer Strecke zurücklegen, um Wasser zu finden. Um an das wertvolle Nass zu gelangen, graben sie mit ihren Stoßzähnen Wasserlöcher und laufen entlang der ausgetrockneten Flussbetten. Sie können Wasser bis zu 4 Kilometer weit riechen.
Wir merkten schnell, dass unser Guide richtig viel Ahnung von den faszinierenden Tieren hatte. Schon bald fanden wir die ersten Spuren. In der Nacht mussten die Elefanten sehr nah an unserem Campingplatz vorbeigelaufen sein. Die nächsten Spuren, die wir im ausgetrockneten Flussbett fanden, führten uns zu einer Giraffenfamilie. Wir waren schon unglaublich glücklich darüber, Giraffen gesehen zu haben!
Giraffe auf Grasfläche neben Büschen, Berge im Hintergrund und blauer Himmel
Ein kleinerer Elefant steht frontal, ein weiterer Elefant ist rechts teilweise sichtbar; trockener, steiniger Boden und Büsche im Hintergrund
Doch kurz darauf fanden wir die Elefantenherde. Die Weibchen leben zusammen mit ihren Jungen in einer Herde, die Bullen sind allein unterwegs und folgen der Gruppe nur zur Paarungszeit. Wir fanden eine Herde mit mehreren Elefanten inklusive eines Babys und sahen auch einen paarungswilligen Bullen dazu. Unser Guide war nicht nur ein erfahrener Elefantensucher, sondern auch ein unglaublich guter Autofahrer. Wir fuhren mit dem Safari-Fahrzeug einen steilen Hang hinunter ins Flussbett und konnten den Tieren so ganz nahe sein. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Auto so was kann! Wir waren aber auch das einzige Fahrzeug, das sich ins Flussbett hinabtraute. Wir konnten beobachten, wie sich die Anführerin hinlegte und das Baby sich mit Schlamm bewarf, um sich abzukühlen. Elefantenkühe sind fast zwei Jahre lang trächtig und säugen ihre Jungen dann weitere zwei Jahre – sie sind sehr soziale Lebewesen.
Nach einer ganzen Weile traten wir den Rückweg an. Auf der Fahrt zurück zum Campingplatz bog unser Guide plötzlich nach links in den Busch ab. Ohne ein Wort zu sagen, raste er durch das Gestrüpp einer frischen Spur hinterher, und plötzlich standen wir vor einem riesigen Elefantenbullen. Zugegeben – wir hätten ihn einfach übersehen!
Kind mit Schirmmütze steht in offenem Safari-Fahrzeug und blickt auf mehrere Nashörner auf einer sandigen Piste, umgeben von Büschen und roten Felsen unter klarem blauem Himmel

Elefant von hinten auf grasbewachsenem Feld mit Büschen, Felsen und blauem Himmel

Fortsetzung folgt in Teil III ...

Freue dich auf den dritten Teil des Reiseberichts nächste Woche.

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