Ankunft

  • Auf den meisten Campingplätzen kannst du ab 15 Uhr anreisen. Hast du einen festen Stellplatz reserviert, geht das oft auch schon früher. Das empfiehlt sich vor allem für die Hauptsaison. So kannst du sicher sein, deinen Wunschplatz zu bekommen.
    Hier zeigen wir dir, wie du den richtigen Campingplatz findest.
  • Damit du bei Ankunft auf dem Campingplatz mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen die Zufahrt nicht blockierst, gibt es auf vielen Plätzen eine extra Spur oder einen speziellen Parkplatz für Check-in.
  • An der Rezeption musst du dich mit deinem Personalausweis identifizieren. Viele Betreiber behalten diesen gerne als Pfand oder fertigen zumindest eine Kopie davon an. Alternativ kannst du bei einigen Campingplätzen auch eine Campingkarte als Identitätsnachweis hinterlegen.
  • Hier erhältst du auch alle wichtigen Informationen zum Campingplatz: Wo befinden sich die Sanitäranlagen? Wo bekommst du morgens frische Brötchen? Was kostet die Waschmaschinennutzung?
Die Schranke vor dem Campingplatz ist mittags bei so gut wie allen Campingplätzen geschlossen.
Die Schranke vor dem Campingplatz ist mittags bei so gut wie allen Campingplätzen geschlossen. © Fritz Berger
  • In der Nebensaison kann es sein, dass die Schranke abends bereits um 17 Uhr schließt. Danach ist eine Einfahrt mit Fahrzeugen nicht mehr möglich.
    Wenn du weißt, dass du später kommst, kannst du telefonisch beim Campingplatz Bescheid sagen. Eventuell sagt man dir den Code, der die Schranke öffnet, damit du deine Parzelle anfahren kannst.
  • Wenn Du mit dem Zelt anreist und die Rezeption geschlossen ist, erlauben es viele Campingplätze, dass du einen freien Platz suchst und dort dein Zelt aufbaust. Sobald die Rezeption wieder geöffnet ist, meldest du dich dort zum Check-in.
  • Wenn Du abends mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen anreist und die Rezeption geschlossen ist, gibt es vor vielen Campingplätzen Stellplätze mit Stromanschluss, auf denen du die Nacht verbringen kannst. Sobald die Rezeption wieder geöffnet ist, meldest du dich dort zum Check-in.
Am Campingplatz "Camping Drei Gleichen" kannst du über einen Selbstbedienungsterminal ein- und auschecken, sofern die Rezeption nicht geöffnet sein sollte.
Am Campingplatz "Camping Drei Gleichen" kannst du über einen Selbstbedienungsterminal ein- und auschecken, sofern die Rezeption nicht geöffnet sein sollte. © Camping Drei Gleichen
  • Nach dem Check-in bekommst du entweder eine Parzelle zugewiesen oder du darfst sie dir selbst aussuchen – denke dabei an die Maße deines Gefährts. Mache also einen gemütlichen Spaziergang und überlege, welchen Platz du am liebsten möchtest. Die Stellplatznummer teilst du der Rezeption dann mit.
  • Dazu bekommst du meistens eine Karte des Campingplatzes ausgehändigt, auf der deine Parzelle eingezeichnet ist. So findest du den Weg ganz leicht.
  • Manchmal sind die Stromkästen auf Campingplätzen abgeschlossen. Sobald du deine Parzelle beziehst, kommt ein Mitarbeiter der Rezeption oder der Platzwart, um dir den Stromkasten aufzuschließen.
  • Jetzt musst du deinen Wohnwagen oder dein Wohnmobil aufstellen und ausrichten. Wie das geht, erfährst du in diesem Artikel.

Abfahrt

Oft musst du den Campingplatz am Tag deiner Abreise vor 11 oder 12 Uhr verlassen haben. Nicht selten verfällt man deswegen beim Packen in Hektik. Damit du nichts vergisst, solltest du ruhig bleiben.

  • Am besten packst du nicht mehr gebrauchte Gegenstände bereits am Tag vorher ein.
  • Möchtest du sehr früh abreisen, kannst du bereits am Abend vorher auschecken.
  • Musst du abreisen, bevor die Schranke öffnet, weil du beispielsweise eine Fähre erreichen musst, verbringst du die letzte Nacht auf den Stellplätzen vor der Schranke.

Diese Punkte solltest du vor Abfahrt noch einmal prüfen

  • Sind alle Türen, Schubläden und Klappen verschlossen?
  • Hast du alle Fenster und Türen geschlossen?
Sind alle Schläuche / Kabel abgezogen? Sind alle Anschlussdeckel / Versorgungsklappen außen am Fahrzeug zu?
Sind alle Schläuche / Kabel abgezogen? Sind alle Anschlussdeckel / Versorgungsklappen außen am Fahrzeug zu? © Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG
  • Ist der Mover eingefahren?
  • Suche den Boden deiner Parzelle nach Heringen ab. Sind diese tief in den Untergrund eingeschlagen, übersieht man leicht einen davon.
  • Drehe die Gasflaschen zu. Hast du einen Crashsensor, kannst du sie natürlich offenlassen.
  • Sind auch die Stützen hochgefahren und der Camper von den Keilen heruntergefahren? Hast du die Keile eingepackt? Hier findest du alle wichtigen Informationen zu Auffahrkeilen.
  • Entleere am besten deinen Grauwassertank. Sind alle Ablasshähne zugedreht?
  • Der Kühlschrank muss verschlossen und auf 12V eingestellt sein.
  • Fahre jetzt noch die Trittstufe ein.

Fazit: entspannte An- und Abreise

Die An- und Abreise ist dank kompetenter Campingplatz-Mitarbeiter kein Hexenwerk. Wichtig ist, dass du dir viel Zeit nimmst, damit du bei Anreise den perfekten Stellplatz für dich findest und, bei Abreise nichts vergisst. Diese Checkliste kann dir hoffentlich dabei helfen.